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Garmin Oregon 600

Garmin Oregon 600

Das aktuelle Modell (Stand 10/2015) der beliebten Touchscreen-Serie hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Sehr positiv erscheint das brilliante, endlich auch unter ungünstigen Bedingungen (wie hellem Sonnenlicht) bestens ablesbare Display. Garmin richtet sich mit diesem Allround-Outdoor-Gerät an Mountainbiker, Tourenradler, Wanderer und Geocacher. Letztere kritisieren allerdings zu Recht die unzureichende Genauigkeit bei der Positionserfassung.

Preis: ca. 280,- Euro
Gewicht: 210 g
Abmessungen: 6.1 x 11.4 x 3.3 cm (BxHxT)
Display: 3.8 x 6.3 cm, 240 x 400 Pixel (BxH)

Betriebsdauer: ca. 16 h

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(Kostenlose Beratung unter Tel. 0 63 73 / 50 84 89)

Speicher und Funktionen

Interner Speicher: 1500 MB | MicroSD Slot: ja
Elektronischer Kompass: ja | Barometrischer Höhenmesser: ja
Kamera: nein | Drahtlose Datenübertragung: ja
Benutzerprofile: ja |

Wegpunkte: 4000
Routen: 200 | Wegpunkte pro Route: 250
Tracks: 200 | Punkte pro Track: 10000 | Punkte aktive Trackaufzeichnung: 10000 |

GPX direkt aufs Gerät kopierbar: ja | automatisches Routing: ja
papierlos Geocaching: ja

Eignung und Bewertung

Bedienbarkeit/Handling: | Menüführung:
Der sehr berührungsempfindliche (Regentropfen können Funktionen auslösen), kapazitive Touchscreen macht eine Multitouch-Bedienung wie beim Smartphone möglich. Insgesamt ist die Menüführung logisch, die konsequente Einfachheit des Vorgängers (Oregon 450) wurde leider aufgegeben. Seitlich befindet sich übrigens eine Hardwaretaste, die standardmäßig mit ‚Wegpunkt markieren‘ belegt ist.

Display Größe: | Ablesbarkeit:
Das Display ist im Vergleich zu aktuellen Smartphones bzw. zur Geräteabmessung klein, allerdings ausgezeichnet ablesbar. Hiermit punktet der Oregon 600/650 vor allem auf dem Fahrrad und bei direktem Sonnenlicht.

Empfang/Genauigkeit:
Die für Geocacher indiskutable GPS-Genauigkeit wurde viel diskutiert. Faktum ist, dass das Gerät (z.B. in Häuserschluchten) starke Positionsabweichungen anzeigt. Sehr schade, denn sonst wäre der Oregon 600 uneingeschränkt empfehlenswert.

Handlichkeit (Größe/Form/Gewicht):
Outdoor-Tauglichkeit (Robustheit): | Verarbeitung:
Definitiv kein Handschmeichler, was zum einen daran liegt, dass die Befestigungsschiene der Fahrradhalterung hervorsteht (beim Vorgängermodell war diese eingelassen), zudem sind die Ränder vom Batterienfach etwas scharfkantig. Der Oregon 600 lässt sich mit einer Hand gut bedienen.

Funktionsumfang: | Speicher:
Vor allem Geocacher dürfen sich über die 1,5 GB internen Speicher freuen. Dieser kann per MicroSD (bis 32 GB) für unterschiedliche Vektor- und Rasterkarten erweitert werden. Über die drahtlose ANT+-Technologie werden Herz- und Trittfrequenz sowie Temperatursensoren unterstützt. Zum richtigen Trainingsgerät (wie der Edge) wird der Oregon hierdurch aber nicht. Enttäuschend ist die Bluetooth Übertragung z.B. von GPX-Tracks: Was von GPS-Gerät zu GPS-Gerät oder zum iPhone (über BaseCamp Mobile) noch funktioniert wird bei Android-Smartphones unmöglich. Der barometrische Höhenmesser sowie der elektronische Kompass sind ‚Must-Haves‘ für alpine Wanderer und gehören neben der Akkulaufzeit zu den wenigen Vorteilen, die solch ein Outdoor-GPS-Gerät gegenüber einem Android-Smartphone hat.

Eignung Wandern: | Geocaching:
Tourenrad: | Mountainbike: | Rennrad:

Kartenmaterial

Vorinstallierte Detail-Karten: nein | Satelliten-/Rasterkarten tauglich: ja

Die vorinstallierte Basiskarte kann man natürlich vergessen. Ebenfalls raten wir vom Kauf des 600t mit einer Freizeitkarte Europa ab, denn diese ist nicht routingfähig. Also entweder eine freie OpenStreetMap auf MicroSD installieren oder die Topo V6/7 von Garmin erwerben, mit der auch ActiveRouting möglich ist. D.h. individuelle Routenvorschläge für bestimmte Aktivitäten oder ein Routing auf bevorzugten Rad- und Wanderwegen.


Hinweis:
Alle Bewertungen sind das Resultat aus eigener Erfahrung sowie aus unseren GPS-Kursen. Die technischen Werte beziehen sich auf Angaben des Herstellers.
Fotos Garmin.de